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Artikel eingestellt am: 08.03.2005
Vorgehensweise von Internet-Surfern
Wie geht jemand vor, der im Internet etwas sucht?
Im Normalfall wird er zunächst eine ihm vertraute Suchmaschine in seinen Browser laden.
Als nächstes wird er einen Suchbegriff eintippen. Da kaum jemand gerne ellenlangen Text
eingibt, wird dieses beim ersten Versuch sicher nur ein recht kurzer Begriff sein.
So wird jemand der z. B. nach Informationen über Existenzgründungen sucht, sehr
wahrscheinlich nur den Begriff "Existenzgründung" eingeben. Erst wenn er mit
diesem Stichwort keine passenden Suchergebnisse findet, wird er andere Suchbegriffe oder
Kombinationen ausprobieren.
Nach dem der Surfer seinen Begriff eingegeben hat
unterbreitet ihm die Suchmaschine in der Regel ein Suchergebnis, das aus einer großen
Menge möglicher relevanter Webseiten besteht. Die Webseiten, die nach den Kriterien der
Suchmaschine am besten zur Suchanfrage passen, stehen in diesem Suchergebnis in vorderer
Position.
Der Surfer hat jetzt die Qual der Wahl. Da er möglichst schnell auf eine Website
wechseln möchte, auf der er das Gesuchte findet, wird er die Suchergebnisse nur
überfliegen und einen Eintrag anklicken, der diesbezüglich vielversprechend aussieht.
Nachdem der Surfer auf ein Suchergebnis geklickt hat
erwartet er, schnell eine Internetseite vorzufinden, die ihm bei seiner Fragestellung
weiterhilft. Die Betonung liegt hierbei auf schnell, denn aus Erfahrungswerten weiß man,
dass kaum jemand länger als 10 bis 20 Sekunden auf den Aufbau der Seite wartet. Baut
sich die Seite nicht schnell genug auf, kehrt der Surfer für gewöhnlich auf die
Suchergebnisliste zurück und klickt einen anderen Eintrag an.
Wartet der Surfer den Aufbau der Seite ab
dann muß diese erst noch einige Kriterien erfüllen, damit der Besucher sich auch
näher mit der Seite beschäftigt und den Besuch nicht gleich wieder abbricht und
auf die Suchergebnisliste zurückkehrt.
Günter Dehne
Weiter geht es mit dem Abschnitt:
Kriterien für ein positives Surferlebnis
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