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Artikel eingestellt am 05.03.2005
Benutzerfreundliche Gestaltung von Linkbereichen
Auf vielen Internetpräsenzen findet man Link- oder Partnerbereiche, die den Zweck erfüllen sollen,
Besucher auf themenrelevante weiterführende Internetangebote aufmerksam zu machen.
Für Webmaster gibt es im Wesentlichen zwei verschiedene Gründe, Linkbereiche anzubieten:
- Serviceorientiertes Denken
Dem Besucher der Seiten sollen ganz gezielte Verweise auf andere Internetseiten geboten werden,
damit diesem viel -Recherchearbeit- abgenommen wird.
- Profitorientiertes Denken
Hier wird auf Quantität statt auf Qualität gesetzt. Es werden oft sehr viele Links aufgenommen,
die häufig thematisch gar nicht relevant sind. Diese Links werden nur deshalb eingebaut, weil
ein entsprechender Gegenlink (zur eigenen Website) auf den verlinkten Internetseiten existiert.
Webmaster versprechen sich dadurch eine gesteigerte Popularität ihrer eigenen Seiten.
Die Qualität eines Linkbereiches (und damit der Nutzen für die Besucher) leidet sehr stark, wenn profitorientiertes
Denken im Vordergrund steht.
Wer einen Link- oder Partnerbereich aufbauen will, der den Besuchern seiner Seiten auch etwas nützt, sollte folgende
Punkte beachten:
1. Strukturierung des Linkbereiches
Wenn man Verweise zu Internetseiten anbietet, die sich thematisch unterscheiden, sollte man den Linkbereich in verschiedene Themenbereiche aufteilen.
Der Besucher findet dann schneller Webseiten, die ihn interessieren. Außerdem wird die Liste der Links nicht unübersichtlich lang,
wenn die Links strukturiert dargestellt werden.
2. Qualität der Links
In seinem Linkbereich sollte man wirklich nur Links aufnehmen, die dem Besucher tatsächlich weiterhelfen können.
Findet ein Besucher in einem Linkbereich gute Verweise, die ihm bei seinem Anliegen weiterhelfen, so hat er einen
guten Service erfahren und wird diesen Linkbereich wahrscheinlich auch häufiger nutzen. Er kann somit zum Stammbesucher werden.
Faustregel: In den Linkbereich gehören nur Webseiten, die man selber als nützlich und gewinnbringend betrachtet.
Natürlich kann man die Webmaster solcher Seiten anschreiben und um einen Gegenlink bitten. Aber auch, wenn kein gegenseitiges
Verlinken erfolgt, bleibt dieser Link für die Besucher nützlich.
3. Kurzbeschreibung der verlinkten Seiten
Die Seiten, auf die man verlinkt, sollte man stets mit ein paar kurzen Sätzen beschreiben. Dies ermöglicht es dem
Besucher, eine effektive Vorauswahl zu treffen. Er muß sich nicht erst von jeder Seite ein Bild machen und spart
somit wertvolle Recherchezeit.
Fällt einem keine Kurzbeschreibung zu einer Seite ein, dann kann das bedeuten, dass man die Site vielleicht gar nicht
gut genug kennt und diese evtl. auch nicht in den Linkbereich gehört.
Fazit:
Ein qualitativ hochwertiger Linkbereich lohnt sich wirklich, da Besucher guten Service durchaus positiv registrieren
und die Website dadurch evtl. auch häufiger besuchen.
Ein mit vielen wenig nützlichen Links vollgestopfter Bereich bringt dagegen wenig, da Surfer solche Linkbereiche
kaum nutzen. Dieses gilt sowohl für die eigenen Linkseiten als auch für den Linkbereich in dem ein Gegenlink existiert,
denn diese Linkseiten sind dann zumeist ebenfalls nicht sehr gewinnbringend gestaltet.
Von: Günter Dehne
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